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Spannungen und Reiseeinschränkungen


Globus  – Reisewarnungen, Flugaussetzungen und geopolitische Spannungen weltweit, Übersicht im aktuellen Reisenews-Bericht Januar 2026

Das Jahr 2026 hat kaum begonnen, und dennoch zeigt sich die Welt bereits von ihrer angespannten und unberechenbaren Seite. Politische Konflikte, soziale Unruhen, neue Sicherheitsrisiken und kurzfristige Flug- sowie Reisebeschränkungen prägen die internationale Lage. Viele Regionen befinden sich in raschem Wandel, und Entwicklungen überschlagen sich teils innerhalb weniger Stunden.

Für Reisende bedeutet dies, dass die globale Situation derzeit schwer einzuschätzen ist, Mehrere Staaten haben ihre Reisewarnungen aktualisiert, Fluglinien reagieren mit Streichungen und Regierungen passen Einreise- und Sicherheitsbestimmungen laufend an.


🔴 1. Österreichische Reisewarnungen (Stand 13.01.2026)

🇻🇪 Venezuela

  • Nach dem Angriff der USA auf venezolanisches Staatsgebiet hat das österreichische Außenministerium eine Reisewarnung Stufe 4 („Nicht notwendig reisen“) ausgesprochen.

  • Die Sicherheitslage ist extrem unsicher, diplomatische Beziehungen sind stark belastet und Reiseverbindungen instabil.

🇮🇷 Iran

  • Aufgrund der andauernden Proteste gegen das Mullah-Regime, der teilweise Abschaltung des Internets und internationaler Telefonverbindungen sowie der verschlechterten Sicherheitslage besteht für den Iran ebenfalls Reisewarnung Stufe 4.

  • Austrian Airlines hat vorsorglich alle Flüge in den Iran bis mindestens 21. Jänner 2026 ausgesetzt.

🛂 2. Reaktionen anderer Staaten & Warnungen

🇨🇦 Kanada hat ebenfalls Notreisewarnungen (Level 4) für Länder wie Iran, Venezuela, Jemen und weitere herausgegeben – Reisende sollen nicht reisen und aktive Risiken beachten.

🇮🇳 Indien rät seinen Bürgern dringend, Reisen in den Iran zu überdenken, da die Unruhen in mehreren Städten andauern.

🎫 Zudem haben mehrere Länder (UK, Kanada, USA, Australien, Neuseeland) gemeinsam Reisewarnungen für Ziele wie Mexiko, Äthiopien, Irak, Algerien, Belarus und Venezuela ausgegeben.

🇺🇸 3. USA – Reisepolitik & geopolitische Spannungen

🛂 Erweiterte Einreise­beschränkungen Seit dem 01. Jänner 2026 gelten in den USA neue, stark ausgeweitete Reise­einschränkungen – Bürger von rund 39 Staaten sind von Einreiseverboten oder starken Beschränkungen betroffen, darunter auch Venezuela und Iran.

📍 Zudem warnen Analysten: Diese neue US-Politik sowie politische Spannungen könnten das Vertrauen in USA-Reisen nachhaltig beeinträchtigen, was auch Touristenzahlen und Sicherheitsempfinden international beeinflusst.

🌍 Drohungen gegenüber Grönland Im aktuellen geopolitischen Klima haben die USA wiederholt Drohungen gegenüber Grönland (Teil des Königreichs Dänemark) geäußert. Politische Spannungen, mögliche territoriale Interessen und Rhetorik haben zu Diskussionen geführt, die auch Auswirkungen auf Reise- und Sicherheitshinweise möglicher Transit- oder Zielorte haben könnten.


✈️ 4. Konflikte & Reise­unterbrechungen

🌍 Yemen / Socotra

Auf der Insel Socotra sind über 400 Reisende nach einem Ausnahmezustand infolge der eskalierenden Konflikte im Jemen teils gestrandet; Flüge wurden eingestellt, Hilfe ist begrenzt.

🌎 Karibik

Unerwartete Flug­ausfälle und Streichungen rund um Karibikstrecken wurden durch militärische Interventionen und den Sicherheitszustand über Venezuela gemeldet, was Auswirkungen auf Air­line ­Verbindungen hat.


❄️ 5. Wetter & Infrastruktur: Europa im Winterchaos

❄️ Schwere Winterstürme mit Schnee, Eis und Minusgraden haben ganz Europa erfasst, Flughäfen wurden teilweise geschlossen, Züge ausgesetzt und Straßen blockiert, insbesondere in Frankreich, Niederlande, Deutschland, Italien, UK und dem Balkan.


🛂 6. Weitere wichtige Reise­entwicklungen

📌 Visum / Einreise­regeländerungen weltweit

  • Oman, Malawi, Pakistan, Cape Verde und andere Staaten passen Visa­ oder Aufenthaltsregeln an – Reisende müssen aktuelle Anforderungen genau prüfen.


📌 Passprobleme Irland ruft tausende Pässe wegen Druckfehler zurück – mögliche Probleme bei Grenz­kontrollen weltweit.


📌 Tourismusregeln in beliebten Zielen Destinationen wie Bali führen neue Gäste­ Regeln ein und europäische Städte wie Venedig oder Amsterdam verschärfen Maßnahmen gegen Over­Touri­smus.

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