top of page

Pulverfass Naher Osten

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Blick auf Teheran, Hauptstadt des Iran, vor dem Hintergrund der aktuellen militärischen Spannungen im Nahen Osten.

Die ohnehin fragile Sicherheitslage im Nahen Osten ist am heutigen Samstag dramatisch eskaliert. Die Regierungen von Israel und den Vereinigte Staaten haben nach eigenen Angaben militärische Operationen gegen die Islamische Republik Iran begonnen. Als Begründung wurden die gescheiterten Atomverhandlungen sowie sicherheitspolitische Bedrohungen genannt.


Nur wenige Stunden später reagierte Teheran mit massiven Gegenschlägen und bombardierte mehrere US Stützpunkte in der Region. Betroffen sind unter anderem Standorte in Abu Dhabi in den Vereinigte Arabische Emirate sowie Ziele in Kuwait, Katar, Irak und Saudi Arabien. Gleichzeitig wurde auch israelisches Staatsgebiet mit Raketen beschossen.

Die militärische Zuspitzung hat unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr. Die Lufträume über Katar, Irak und den Vereinigte Arabische Emirate wurden vorübergehend gesperrt. Zahlreiche internationale Airlines leiten Maschinen um oder setzen Verbindungen aus. Die österreichische Fluglinie Austrian Airlines reagierte umgehend und stellte sämtliche Flüge in den Nahen Osten vorläufig ein. Konkret betroffen sind Flüge nach Dubai vorerst bis 1. März, Verbindungen nach Tel Aviv, Amman und Erbil bis einschließlich 7. März sowie Flüge nach Teheran bis Ende März. Zusätzlich werden bestimmte Lufträume über Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain derzeit aus Sicherheitsgründen nicht genutzt.

Das österreichische Außenministerium hat für Israel die Reisewarnstufe 4 ausgesprochen. Für Iran, Libanon und Irak galt diese bereits zuvor. Reisenden wird dringend geraten, von nicht notwendigen Aufenthalten in der gesamten Region abzusehen.

bottom of page