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Etosha Nationalpark steht in Flammen


In Namibia wütet ein Feuer im Etosha Nationalpark. Bereits ein Drittel des Parks wurde zerstört.

In Namibia wütet derzeit ein heftiges Feuer im Etosha Nationalpark, einem der bekanntesten Naturschutzgebiete Afrikas. Nach Angaben der Behörden wurde bereits etwa ein Drittel des Parks zerstört. Das Feuer brach Anfang der Woche im Südwesten des Parks aus und breitete sich durch die trockenen Bedingungen und starke Winde schnell aus.


Zur Bekämpfung des Feuers sind Feuerwehr, Parkpersonal und mehr als 500 Soldaten im Einsatz. Hubschrauber unterstützen die Löscharbeiten. Bisher gibt es keine Berichte über Verletzte, doch die Brände gefährden den Lebensraum zahlreicher Tiere. Elefanten, Löwen, Giraffen und bedrohte Nashörner sind ebenso betroffen wie viele andere Arten.


Der Etosha Nationalpark erstreckt sich über mehr als 22 000 Quadratkilometer und ist bekannt für seine große Salzpfanne, die nach Regenzeiten Tausende Flamingos anzieht. Die aktuelle Trockenzeit verschärft die Lage und erschwert die Brandbekämpfung.


Die Behörden untersuchen die Ursache des Feuers. Es wird vermutet, dass eine nahegelegene Farm beteiligt sein könnte. Wie viele Tiere durch die Brände gestorben sind, ist noch nicht bekannt, die Sorge um die Artenvielfalt ist sehr groß.

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