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Vulkanausbruch in Russland: Mögliche Gefahr für internationalen Flugverkehr


Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ist der Vulkan Schiwelutsch ausgebrochen und spuckt die größte Aschewolke seit 60 Jahren in dieser Region aus.


Das am nächsten zum Vulkan gelegene Dorf Kljutschi (47 km Entfernung) war innerhalb von 4 Stunden mit einer Ascheschicht in Höhe von 8,5 cm bedeckt, berichtete der Direktor des Instituts für Vulkanologie und Seismologie der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexej Oserow.


KVERT, die russische Vulkanbeobachtungsstelle gab für den Luftverkehr eine Warnung mit Alarmstufe rot heraus. Die Aschewolke könnte internationale und niedrig fliegende Flugzeuge beeinträchtigen. Die Wolke soll mittlerweile 20 km hoch sein.


Der Vulkan Schiwelutsch ist einer der aktivsten und größten auf der Halbinsel Kamtschatkas. Entlang der Halbinsel liegt die Hauptflugroute zwischen Japan und den USA. Aschewolken können über große Flächen den Flugverkehr lahmlegen.


Diese Problematik kennen wir bereits aus dem Jahr 2010 als auf Island der Vulkan Eyjafjallajökull ausbrach und den Flugverkehr in vielen Teilen Europas für 6 Tage stillgelegt hat. Es entstand ein Schaden von rund 1,7 Milliarden Dollar und mehr als 10 Millionen Passagiere waren von den Ausfällen betroffen.





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