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National Geographic kürt die 20 besten Reiseerlebnisse für 2024


Weltkarte mit Reiseutensilien

Das jährliche "Best of the World"-Highlight von National Geographic nimmt euch dieses Jahr mit auf eine Reise durch die malerischen Straßen von Paris, über die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus in Georgien, bis hin zu den antiken Felszeichnungen in Algerien. Um Reisenden eine tiefere und bedeutungsvollere Erfahrung zu ermöglichen, hat eine internationale Expertengruppe von National Geographic Empfehlungen ausgesprochen, welche Aktivitäten besonders lohnenswert sind. Diese Empfehlungen umfassen eine Liste von 20 Abenteuern für das Jahr 2024, von denen wir hier die Top Ten detaillierter beschreiben werden.


1. Reitsafari in Kenia


Reitsafari in Kenia
© pferdesafari.de GmbH

Eine Safari in Afrika wird oft mit Bildern von Allradfahrzeugen assoziiert, die schlammbedeckt durch die Wildnis fahren. Doch es gibt eine alternative Art, die Landschaft zu erkunden: auf dem Rücken eines Pferdes.


Pferdesafaris, die ihren Ursprung in den 70er Jahren in Kenia fanden, bieten sich heute als ideale Option für Reisende an, die nach aufregenderen und umweltfreundlicheren Wildtiererlebnissen Ausschau halten. Im Borana Conservancy, einem 32.000 Hektar großen Naturschutzgebiet, stehen in zwei Reitställen Vollblüter und ehemalige Polopferde bereit, um Reiter jeder Erfahrungsstufe willkommen zu heißen. Die Gäste können sich zwischen Halbtages-, Ganztagessafaris oder sogar Übernachtungsausflügen entscheiden. Die Monate Juli bis September gelten als die beste Zeit für einen Besuch.


2. Olympischer Marathon in Paris


Läuferin in Paris

Erstmals haben Mitglieder der Öffentlichkeit bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, Frankreich, die Chance, ihren eigenen Marathon zu bestreiten – eine Maßnahme, die Teil des Bestrebens ist, die Spiele inklusiver zu gestalten.


Der "Marathon für Alle", der am Abend des 10. August und somit zwischen den offiziellen Marathonläufen der Männer und Frauen stattfindet, bietet 20.024 über eine Lotterie ausgewählten Teilnehmern die Möglichkeit, die 42,195 Kilometer lange Strecke zwischen Paris und Versailles in Angriff zu nehmen. Der Lauf startet am Hôtel de Ville (Rathaus) und führt durch neun Arrondissements, um schließlich an den Les Invalides am Seineufer zu enden.


3. Skifahren in den UNESCO-Stätten von Georgien


Mittelalter Stadt Uschguli im Winter

Skifahren diente einst als Mittel für Transport, Erkundung und Jagd und bleibt in der bergigen Republik Georgien ein fester Bestandteil des Lebensstils. Heutzutage ermöglichen Anbieter wie Svaneti Ski und Georgia Ski Touring Besuchern, die exzellenten Backcountry-Skigebiete des Landes in den kaukasischen Bergen zu entdecken. In Swanetien bieten sich Touren für Skifahrer über den malerischen Gvibari-Pass oder zu den mittelalterlichen Dörfern von Uschguli an, die zu den am höchsten gelegenen, permanent besiedelten Dörfern Europas zählen. Die optimale Zeit für solche Abenteuer erstreckt sich von Dezember bis April.


4. Bären beobachten im Katmai-Nationalpark, Alaska


Bären im Katmai-Nationalpark, Alaska

Im Katmai-Nationalpark in Alaska, bekannt für eine der weltweit dichtesten Braunbärenpopulationen, bietet ein geführter Trip entlang der Küste des Katmai mit Unternehmen wie AK Adventures eine einzigartige Perspektive fernab der belebten Plattformen des Brooks Camp Besucherzentrums.


In dieser Region ernähren sich die Bären von einer Vielzahl von Nahrungsquellen wie Seggen, Gräsern, Schwertmuscheln und Lachs. „Einen einzelnen Braunbären in der Wildnis zu beobachten, hat für mich eine tiefe Bedeutung, denn es deutet darauf hin, dass das Ökosystem intakt und in der Lage ist, ihn zu ernähren“, erklärt Acacia Johnson, eine Fotografin aus Alaska, die regelmäßig Beiträge für National Geographic verfasst.


5. Live-Konzerte in Kyoto


Rockmusik-Band in Kyoto

Reiseführer malen oft ein Bild von Kyoto als einem Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint, geprägt von ruhigen Tempeln und besinnlichen Gärten. Doch außerhalb der Arbeitszeiten zeigt sich in der einstigen Kaiserstadt Japans eine andere Seite: eine pulsierende Live-Musikszene, die von lebhaft bis ungezügelt reicht. In Lokalitäten wie Jittoku und Field wird bis spät in die Nacht eine Bandbreite von Musikstilen zelebriert, von Rock über Swing bis hin zu irischer Musik. Ganz gleich, ob euer Herz für Jazz oder Punk schlägt, in Kyoto findet man eine Gemeinschaft, mit der ihr eure musikalischen Vorlieben teilen könnt. „Das ist es, was in Japan geschieht, sobald die Masken fallen“, bemerkt Kyoto-Guide Van Milton.


6. Schifffahrt auf dem Fluss Magdalena in Kolumbien


Magdalena Fluss in Kolumbien

Rund 80 Prozent der Bevölkerung Kolumbiens siedeln sich im Einzugsbereich des Magdalena-Flusses an, der sich über nahezu tausend Meilen von den Anden bis zur Karibik erstreckt. AmaWaterways bietet nun als vermutlich erstes großes Kreuzfahrtunternehmen neue Schiffsreisen auf diesem Fluss an. Die einwöchigen Touren führen von Cartagena über Mompós nach Barranquilla. Die Route ist gespickt mit Halten in kolonialen Städten, Darbietungen von Vallenato- und Cumbia-Musik sowie Besuchen in Dörfern auf Stelzen, die die kulturelle Vielfalt der Region entlang dieses bedeutenden Flusslaufes hervorheben.


7. Roadtrip an der Route 66 in New Mexico


Bisti Badlands, New Mexico Route 66, USA

Seit nahezu einem Jahrhundert ist die Route 66 ein Magnet für Reisende. Auf dem Abschnitt durch New Mexico entdeckt man zeitlose Attraktionen, darunter eigenwillige Motels und Souvenirgeschäfte rund um Tucumcari sowie die bedeutenden Felszeichnungen im Petroglyph National Monument. In Gallup, das bereits 1946 in Nat King Coles berühmtem Song „Route 66“ als Ort zum Verweilen besungen wurde, bieten sich Gelegenheiten, Vorführungen von Zuni-, Lakota- und Diné-Tänzern (Navajo) zu bewundern.


Ein 18 Meilen langer Teil dieser legendären Straße durchquert Albuquerque, den längsten städtischen Abschnitt der Route in den USA. Dank anhaltender Restaurierungsarbeiten alter Leuchtreklamen entlang der Central Avenue erstrahlt dieser Teil in neuem Glanz, mit Investitionen von einer halben Million Dollar.


Auf der Fahrt entlang dieses leuchtenden Boulevards lohnt sich ein Stopp beim neuen West Central Route 66 Besucherzentrum, das neben einem Museum auch ein Freilichtamphitheater beherbergt. Dort werden Events wie Lowrider-Autoshows, Drive-In-Kinos und Kunsthandwerksmärkte angeboten.


8. Antike Kunst in Algerien


Tassili n'Ajjer-Nationalpark in Algerien

Algerien beheimatet Afrikas größten Nationalpark, der eine beeindruckende Ansammlung antiker Felszeichnungen weltweit vorweist. Der Tassili n'Ajjer-Nationalpark präsentiert sich als geologische Märchenlandschaft, geprägt von Sandsteinsäulen, natürlichen Bögen und kunstvoll erodierten Felsterrassen. Doch die eigentliche Magie liegt in den über 15.000 Petroglyphen, die von neolithischen Hirten sowie Jäger- und Sammlerkulturen hinterlassen wurden, mit Motiven von Elefanten, Giraffen und Nashörnern - Tieren, die man üblicherweise mit dem subsaharischen Afrika assoziiert. Dies deutet darauf hin, dass diese heutige Wüstenlandschaft einst ein üppiges, von Flüssen durchzogenes Grasland war. Fancy Yellow bietet fünf- bis siebentägige Touren an, die Besucher zu den atemberaubendsten Felskunstwerken führen, einschließlich der vor 7.000 Jahren geschaffenen „weinenden Kühe“ am Fuße eines Felsspornes.


Für diejenigen, die mehr Zeit zur Verfügung haben, bietet sich die Kombination eines Besuchs in Tassili mit einer Expedition zum Ahaggar-Nationalpark an, einem weiteren geologischen Highlight der algerischen Sahara, bekannt für seine außergewöhnliche Berglandschaft.


9. Mit Haien tauchen in Westaustralien


Tauchen mit Walhaien am Ningaloo Riff

Die Korallenküste in Westaustralien, die sich entlang des Indischen Ozeans über nahezu 1.125 Kilometer nördlich von Perth erstreckt, ist ein Schatzkästchen voller natürlicher Wunder. Doch das Ningaloo-Riff steht unangefochten im Mittelpunkt. Hier bietet sich die einmalige Gelegenheit, Seite an Seite mit Giganten der Meere zu tauchen: Jährlich zwischen März und Juli finden sich hier 300 bis 500 Walhaie ein, eine der weltweit größten Konzentrationen dieser Art. Verantwortungsbewusste Betreiber sorgen dafür, dass Taucher diesen majestätischen Tieren den nötigen Freiraum lassen und auf Fütterung oder das Verwenden von Blitzlicht beim Fotografieren verzichten.


Die Megafauna-Begegnungen gehen von Juli bis Oktober weiter, wenn rund 40.000 Buckelwale ihre Migration entlang der Korallenküste vollziehen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in der Shark Bay mit über 10.000 Dugongs in Kontakt zu treten oder in Coral Bay neben Mantarochen zu schwimmen.


10. Vulkanwanderung in Panama


Valle de Antón, Panama

Panama, ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, hat kürzlich das ambitionierte Projekt „1.000 Kilometer Wanderwege“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, das Bewusstsein für den Outdoor-Tourismus und ökologisch verantwortlichen Tourismus in ländlichen und geschützten Gebieten zu stärken.


Den Anfang macht die Ruta de la Caldera, ein Netzwerk aus fünf Wanderpfaden, die den erloschenen Vulkan Valle de Antón umgeben. Die Fotografin Rose Marie Cromwell, die Teile der Ruta de la Caldera über fünf Tage hinweg erkundete, berichtet von ihrer Wanderung durch Landschaften, die reich an Wasserfällen sind.


„Vom Gipfel des Vulkankraters aus boten sich atemberaubende Aussichten – faszinierende Geländeformationen, überzogen mit üppigem Grün“, erzählt sie.


11. Sonnenfinsternis an den Niagarafällen

12. Gletscherwanderung in Chile

13. Zeitreise auf Menorca

14. Der Royal Scotsman-Zug in Schottland

15. Authentische Küche in der Issan-Region im Nordosten Thailands genießen

16. Wanderung auf den Teepfaden Sri Lankas

17. Galeriebesuch in São Paulo

18. Raften in West Virginia

19. Antiquitätenkauf im Hudson Valley

20. Übernachtung in einer schwimmenden Lodge in British Columbia


Den gesamten Artikel findet ihr hier.


Lust eines dieser Abenteuer zu erleben? Wir planen deine perfekte Reise!






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